Sven Ole Müller

Multipreneur

Keynote-Speaker

Ultra Ausdauersportler

Bestseller-Autor

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Wie Träume wahr werden: Das Geheimnis der Potentialentfaltung

BuchcoverWenn es nicht immer wieder Menschen gegeben hätte, die ihren Träumen gefolgt sind, säßen wir noch auf den Bäumen, sagt der renommierte Hirnforscher Gerald Hüther. Gemeinsam mit Nicole Bauer und Sven Ole Müller beschreibt er in diesem Buch, wie die Verwirklichung kleiner und ganz großer Träume gelingen kann. Die für alle Einzelkämpfer überraschende Erkenntnis: Träumen kann jeder allein, aber wahr werden lassen können wir unsere Träume nur gemeinsam mit anderen. Und je komplexer unsere Welt wird, desto wichtiger sind solche Dream-Teams als wirkungsvolle Gestalter unserer Zukunft. Nicole Bauer und Sven Ole Müller wissen, was Potentialentfaltung in Gemeinschaften bedeutet. Als Mitglieder eines Radsportteams von lauter Amateuren sind sie nicht nur das anspruchsvollste Radrennen der Welt mitgefahren. Sie haben es sogar gewonnen. Wie das möglich war und wie so etwas einem Team gelingen kann, erfahren Sie in diesem Buch. Jetzt erhältlich bei Amazon , Random House, bücher.de, eBook.de, Thalia, Hugendubel.de, Weltbild.de oder vor Ort bei Deinem Buchhändler.

Zeit für Träume
Gerald Hüther
»I have a dream!«, rief Martin Luther King den in Washington versammelten Demonstranten vor einem halben Jahrhundert zu. Wohl kaum einer, der diesen Satz noch nicht gehört oder gesagt hat, aber Dr. King hätte damals noch lange davon träumen können, dass die Diskriminierung der afro-amerikanischen Bürger in den Vereinigten Staaten endlich aufhört. Entscheidend für die Erfüllung war, dass auf einmal so viele diesen Traum auch zu träumen wagten und sich gemeinsam auf den Weg machten, um ihn endlich wahr werden zu lassen. Auch die Initiatoren der Bürgerrechtsbewegung in der DDR hatten zunächst nur einen Traum. Aber dann liefen mit einem Mal montags hunderttausende mit Kerzen in der Hand gemeinsam durch ihre Städte, bis das Unvorstellbare geschah und das SED-Regime mitsamt der von ihm errichteten Mauer wie ein Kartenhaus in sich zusammenstürzte.

Alle tiefgreifenden Veränderungen, so scheint es, beginnen damit, dass jemand den Mut hat, sich vorzustellen, dass es auch anders sein könnte. Nur wir Menschen sind zu dieser Gedankenleistung in der Lage. Nur wir können uns etwas vorstellen, etwas imaginieren, also eine Idee von etwas entwickeln, was es noch gar nicht gibt. Und wenn dann auch noch andere Personen den gleichen Traum in sich tragen und sich tatsächlich gemeinsam auf den Weg begeben, um ihn zu verwirklichen, wird das zur Realität, was zu Anfang einer nur zu träumen gewagt hatte.

Weil die Kraft, die menschliche Gemeinschaften bei der Verwirklichung ihrer Vorstellungen entfalten, so unvorstellbar groß werden kann, bezeichnen wir Visionäre gern als Träumer. Das klingt ungefährlich. Das macht weniger Angst. Denn träumen kann jeder, was er will – zu Hause im Bett. Dadurch ändert sich nichts an den Realitäten. »Träume sind Schäume«, heißt es, und die im Schlaf vom Gehirn hervorgebrachten Traumgebilde sind beim Aufwachen der meisten Menschen schnell wieder verschwunden.
Wenn aber einer sagt: »I have a dream«, beschreibt er damit keinen Traum, sondern eine Vorstellung, die wahr werden kann. Da wir als Einzelperson nicht allzu viel zustande bringen, braucht die Verwirklichung einer solchen Vision den Einsatz anderer Menschen. Je größer die Idee, desto mehr solcher Akteure müssen für ihre Umsetzung gefunden werden….